
Im Hinblick auf die Affirmationen, die im Kapstadt-Bekenntnis des Glaubens, Sektion 7(d) aufgeführt werden, erklären wir aufgrund unserer hohen Berufung als Jünger Jesu Christi, Menschen anderer Glaubensrichtungen als unsere Nachbarn im biblischen Sinne anzusehen. Sie sind Menschen, als Ebenbild Gottes geschaffen, die Gott liebt und für deren Sünden Jesus gestorben ist. Wir wollen sie nicht nur als Nachbarn betrachten, sondern tun, was Jesus gelehrt hat, und Nachbarn für sie sein. Wir sind aufgefordert, freundlich zu sein, aber nicht naiv, weitblickend, aber nicht leichtgläubig, auf Gefahren zu achten, die vielleicht auf uns zukommen, aber nicht durch Angst kontrolliert zu sein.
Wir sind aufgerufen, beim Evangelisieren die gute Nachricht zu teilen, aber keine unwürdigen Bekehrungsversuche zu unternehmen. Evangelisieren - was überzeugende rationale Argumente beinhaltet, nach dem Beispiel des Apostels Paulus - bedeutet: „Das Evangelium ehrlich und offen darzulegen und dem Zuhörer die Freiheit geben, seine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen. Wir wollen Menschen anderer Glaubensrichtungen gegenüber einfühlsam sein und lehnen jede Einstellung ab, die eine Bekehrung forcieren möchte. Zwangsbekehrunghingegen bedeutet, andere zu nötigen, „eine/r von uns zu werden“, „unsere Religion zu akzeptieren“ oder sogar „unserer Denomination beizutreten“.
From the Cape Town Commitment - Part 2, Section IIC, 1 - See Also Part 2, Section IIC, 3 - See Also Part 2, Section IIC, 4




















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