Autor: Robert Calvert
Datum: 09.07.2010
Category: Wahrheit & Pluralismus
Anmerkung der Redaktion: Dieser Vorabbericht zu Kapstadt 2010 wurde von Robert Calvert geschrieben und stellt eine Übersicht dar zum Thema „Dogma und Diversität: Kann evangelikale Wahrheit der Säkularität in einer pluralistischen Welt wirkungsvoll begegnen?“, welches bei der Multiplex-Sitzung diskutiert wird. Stellungnahmen zu diesem Bericht durch die Lausanner globalen Gespräche werden an den Autor und andere Personen weitergeleitet und sollen dabei helfen, die endgültige Präsentation beim Kongress festzulegen.
Der griechischen Mythologie zufolge hat Zeus, Oberhaupt aller Götter, Europa, die Tochter des Königs von Phönizien, entführt. Dies gelang ihm, indem er sich ihr in der Gestalt eines Stieres näherte. Kaum hatte sie sich auf den Stier gesetzt, brachte er sie auf die Insel Kreta, wo Zeus ihr sein wahres Ich offenbarte. Eine französische Übersetzung interpretierte diese Entführungsgeschichte als Gottes Diebstahl der europäischen Seele. Nimmt die Seele Europas die Gegenwart des lebendigen Gottes wahr? Wenn es so etwas wie eine europäische Seele gibt, wurde sie zweifellos von heidnischer, keltischer, jüdischer und muslimischer Spiritualität beeinflusst. Heute jedoch sollte sie als säkular beschrieben werden.
Wenn Säkularismus die Philosophie „vom Tod Gottes“ ist, und Säkularisierung der Prozess, bei dem Menschen ihren Glauben verlieren, dann ist Säkularität das Musterbeispiel, das die Rahmenbedingungen für ein solches Zeitalter hervorbringt und untermauert. „Säkularität weist, im Unterschied zu Säkularismus oder Säkularisierung, auf die Bedingungen des Glaubens oder die Veränderung in unserem Verständnis hin, auf die unsere Gesellschaft aufgebaut ist.“[1] In diesem Jubiläumsjahr der bahnbrechenden Weltmissionskonferenz von Edinburgh versuchen wir, zum Verständnis von Säkularität kurz eine Zusammenfassung der Jahre 1910 bis 2010 darzulegen. Denn es war Europa, von dem am Ende des 19. Jahrhunderts zum ersten Mal die Ära der arbeitsintensiven Industrialisierung (Urbanisierung) ausging – auch bekannt als „Muskel“- Zeitalter.[2] In der Mitte des 20. Jahrhunderts, zwischen 1910 und 2010, entstand die Ära der kapitalintensiven Industrialisierung (Metropolisierung) – auch bekannt als „Maschinen“- Zeitalter. Um 1990, am Ende des 20. Jahrhunderts, trat die ganze Welt, geleitet von westlichen technologischen Erneuerungen, in die Ära der informationsintensiven Industrialisierung (Globalisierung) ein – auch bekannt als „Kopf“- Zeitalter. Während die neue Weltanschauung den wirtschaftlichen Produktionsmodus (gegründet auf wissenschaftsbasierte Technologie) beibehielt, ermöglichte sie die Entwicklung von übernatürlichen und geistlichen Elementen.
Charles Taylor, Verfasser eines Mammuttextes zu diesem Thema[3], ist der Meinung, Säkularität komme aus dem Deismus, der im 17. und 18. Jahrhundert in Großbritannien und Frankreich (und ebenso in Amerika) maßgebend war. Indem der Deismus die theistische Position ablehnte, die im Judentum, Islam und einem Großteil des Christentums gebräuchlich war, leitete der Deismus seine Konzepte über Gott (seine Natur und Existenz) eher aus dem Verstand und der persönlichen Erfahrung ab, als durch die Offenbarung aus den Heiligen Schriften oder dem Zeugnis anderer. In der Interpretation unseres säkularen Zeitalters bewegt sich Taylor weg vom Deismus hin auf das, was er das gegenwärtige Zeitalter der Authentizität nennt, ein individualistisches Zeitalter, in dem die Menschen ihren eigenen Weg finden oder ihr eigenes Ding tun. Gott aus der eigenen Vernunft und Erfahrung heraus zu finden, führt zu einem Gefühl intellektueller Unabhängigkeit. Indem Deismus zu Atheismus führt, geben viele ihren Glauben an Gott auf (zumindest in der traditionellen Form). In Anlehnung an das, was er als „galoppierender Pluralismus im spirituellen Flugzeug“ beschreibt, identifiziert Taylor einen neuen Hunger auf etwas, das über Unabhängigkeit und Vernunft hinausgeht und viele in gemeinschaftliche Anbetung führt.
Der Kontext für das Verständnis der Säkularität liegt jedoch im kulturellen, ethnischen und religiösen Pluralismus. Betrachten wir die Weltstadt London, in der 60 % der Bevölkerung Ein-Personen-Haushalte und 41 % im Alter zwischen 20 und 44 sind. Ein wesentlicher Teil der Immigranten sind Inder, Araber, Afrikaner, Pakistaner und Bangladescher. Die Migration muss zunehmen, denn Europa altert schnell und die Europäische Union benötigt 35 Millionen Einwanderer bis zum Jahr 2025, wenn die Zahl der aktiven Arbeitskräfte auf dem Niveau von 1995 gehalten werden soll.
In der Stadt Leicester in England machen ethnische Minderheiten 36 % der Bevölkerung aus.[4] Leicester hat den höchsten Anteil nicht-weißer Einwohner aller Städte oder Großstädte in Großbritannien. Ebenfalls hat sie die höchste Prozentzahl britischer Einwohner indischer Abstammung (23,5 Prozent) und über 50 % der Schulkinder im Alter von fünf Jahren sind nicht-weiß. Es wird prognostiziert, dass Leicester bis 2011 die erste europäische Stadt sein wird mit einer nicht-weißen Mehrheit. Viele der Immigranten kamen in den siebziger Jahren; es handelte sich um Gujarati Hindus, die vor dem Regime Idi Amins aus Uganda flüchteten. Darüber hinaus gibt es starke afrikanische, karibische und chinesische Gemeinschaften, die zu Leicesters wirtschaftlichem, kulturellem und politischem Leben beitragen. Leicester brüstet sich mit seiner Vielfalt und wurde ein Beispiel für multiethnisches, multikulturelles und multireligiöses Leben. Es gibt dort mindestens einundzwanzig Moscheen, achtzehn Hindu Tempel, sechs Sikh Gurdwaras, zwei buddhistische Tempel, zwei Synagogen, einen Jain-Tempel und eine große Zahl von christlichen Gemeinden aller Glaubensrichtungen.
Was in Leicester geschieht, stellt eine Nachkriegsverschiebung der religiösen Identität in Europa dar, aber auch einen neuen Kontext. Grace Davie, Religionssoziologin, beschreibt es als „Glauben ohne Zugehörigkeit“, eher Nominalismus als Säkularismus, wo Europäer zwar nicht weniger religiös sind, aber dafür unterschiedlicher.[5] „Wenn es um Mission geht, handelt es sich nicht länger darum, Ozeane zu überqueren und sich durch Dschungel und Wüsten zu kämpfen, sondern darum, die Straßen der Weltstädte zu überqueren.“[6] In diesem pluralistischen Kontext erfordert Mission heute eine globale Perspektive mit global ausgerichteten Kongregationen, die partnerschaftlich mit verschiedenen Organisationen, sozialen Diensten, Kirchen/Gemeinden und anderen religiösen Gruppen zusammenarbeiten. Moderne Städte wie Leicester sind kulturell, ethnisch und religiös kosmopolitisch. Ihre Einwohner halten an verschiedenen Glaubensrichtungen und Überzeugungen fest, die aus unterschiedlichen Traditionen stammen. Die Forderungen der Bibel müssen mit dem Koran, den hinduistischen Veden, den Schriften des Buddha, der Neuen Welt-Übersetzung der Zeugen Jehovas oder dem Buch der Mormonen konkurrieren. Der Anspruch auf Authentizität muss auf dem Marktplatz der miteinander konkurrierenden Wahrheitsansprüchen gewonnen werden. „Zwar ist es unerlässlich, dass Christen sich gegen unangemessene Skepsis und falsche Darstellung für die Integrität und Glaubwürdigkeit der Bibel einsetzen, doch ist die überzeugendste Demonstration der Realität, die wir als wahr erklären, ein Leben in Beharrlichkeit und in der Kraft von Gottes Geist, gemäß der Guten Nachricht von Jesus Christus und dem Reich Gottes.“[7]
Religiöser Pluralismus beschreibt einerseits die Mannigfaltigkeit der religiösen Gruppen und Ausdrucksformen. Wir haben heute mit einer zunehmenden Zahl von nicht-christlichen Glaubensrichtungen zu tun. Es wurde jedoch argumentiert[8], dass die Zunahme von Muslimen nicht nur zahlenmäßig bedeutend ist, sondern dass aus historischer Perspektive die Präsenz einer nicht-christlichen religiösen Mehrheit in Westeuropa etwas Neues ist.[9] Andererseits kann religiöser Pluralismus auch auf das Versagen des christlichen Glaubens als Ganzes hinweisen, durch den Niedergang der historisch institutionellen Kirchen und der Zunahme nicht-institutioneller Glaubensrichtungen. Alternativen zeigen sich in der Esoterik und sogar in der Hexerei, was bedeutsam ist, denn sie weisen zurück in eine Realität der christlichen Weltanschauung, von der die Menschen dachten, sie wäre mit der Aufklärung ausgestorben. Grace Davie nimmt an, dass religiöser Pluralismus zwei Szenarien für die christliche Gemeinde anbietet. Anhänger der Säkularisierung behaupten, dass „wachsender religiöser Pluralismus zwangsläufig die Glaubhaftigkeit jeder Form religiösen Glaubens untergräbt“, wohingegen Befürworter der Theorie der rationalen Wahl (größtenteils in Nordamerika) „genau das Gegenteil anführen: Religiöser Pluralismus ermöglicht es, den religiösen Bedürfnissen einer zunehmend vielfältigen Bevölkerung angemessen zu begegnen.“[10]
Wie sollen sich evangelikale Christen in einem religiösen Pluralismus engagieren, in dem es um mehr Möglichkeiten, Lebensstile, Vorlieben oder Förderung von religiöser Vielfalt geht? Der Welthafen von Rotterdam hat eine Bevölkerung, die hauptsächlich nicht-holländisch ist. Man sagt, die Hälfte aller in dieser Stadt geborenen Babys hätten mindestens einen Elternteil, der nicht in den Niederlanden geboren wurde. Sein ethnischer und religiöser Pluralismus ist in einem Verzeichnis über nicht-holländische Kirchen/Gemeinden veranschaulicht, in dem die Herkunft und Geschichte von einhundertdreizehn Kirchen/Gemeinden geschildert wird, die einem Großteil der Einwanderer dienen.[11] Im Jahr 2007 berechnete die römisch-katholische Raboud Universität in Nimwegen, dass „sich die jährlichen Abgaben aller Kirchen/Gemeinden an die Rotterdamer Stadtverwaltung auf rund einhundertzwanzig Millionen Euro belaufen“.[12] Es kann getrost geschätzt werden, dass der soziale Wert der Migranten- (nicht einheimischen) Kirchen/Gemeinden rund fünfundfünfzig Millionen Euro entspricht. Um einen Weg des Dialogs und der Verteilung von Dienstleistungen zu schaffen, gründete die Stadtverwaltung im April 2008 eine neue Plattform für ideologische und religiöse Organisationen in Rotterdam. Die Zielvereinbarungen beinhalten die „Förderung eines gegenseitigen Dialogs über die Notwendigkeit der Teilnahme an der Gesellschaft“.[13] Die Einführung der Plattform entstand durch ein Netzwerk evangelikaler Christen im Rathaus.
Evangelikale und Pfingstgemeinden sowie übergeordnete Dienste (Parachurches) waren unter den ersten Teilnehmern des Gremiums, das aus Vertretern unterschiedlicher Glaubensrichtungen, christlicher Denominationen und Ungläubigen (Humanisten) besteht. Die beteiligten protestantischen Kirchen benannten ihre Absicht folgendermaßen: „um als Kirche in einer dynamischen Gemeinschaft einsehbar und transparent zu sein“.[14] Es scheint, als könnten sich konfessionelle Träger, übergeordnete Dienste und selbst lokale Kirchen/Gemeinden nicht länger den Luxus leisten, im Alleingang zu arbeiten. Die schiere Komplexität der Aufgabe, die tatsächlichen Gegebenheiten der Globalisierung und die Begrenztheit von Ressourcen fordern alle auf, sich erneuert zu Multi-Level- Partnerschaften zu verpflichten.
Der Globalisierungssoziologe Robert Robertson behauptet, „religiöse Faktoren werden ziemlich sicher eng in diese bunt gemischten Strategien eingebunden, damit Einzelne und nationale Gesellschaften sich mit der sich abzeichnenden globalen Ordnung identifizieren können.[15] Religion scheint bei der Stärkung der individuellen und gesellschaftlichen Identität eine spezielle Rolle zu spielen. Bezüglich der am stärksten an den Rand gedrängten Menschen folgerte Gerrie ter Haar, dass für afrikanische Christen in den Niederlanden „ihr Festhalten am Christentum das wichtigste Element ihrer sozialen Identität ist“.[16] In diesem Zeitalter der Migration wurden die Religionen zu Schlüsselfaktoren des globalen Wandels und der Erschaffung von grenzüberschreitenden Gesellschaften. Religiöse Identität hilft, mit dem Schmerz der Entwurzelung und Entfremdung umzugehen; somit hat Religion die Schlüsselrolle inne, Sinn und Bestimmung zu geben. Glaube kann eine Basis bieten, persönliche Werte und eine Identität zu formen in einer Zeit, wo sozial-ökonomische Kräfte den Verlust der Wurzeln verursachen sowie Gleichgültigkeit gegenüber dem kommunalen Raum und Mangel an Gemeinschaft herrschen. Im Konflikt zwischen religiösen Formen des Westens und dem Rest der Welt gibt es Potential für neue Arten religiöser Gemeinschaften.[17]
Es wurde oft erklärt, dass das Christentum in Europa stark vom Rückgang betroffen sei. Im Jahre 1900 lebten 71 % der Christen der Welt in Europa, aber bis 1960 sank der Anteil auf 46 % und bis 1990 auf 30 %. Die Amtskirchen, die rückläufig sind, weisen folgende Eigenschaften auf: (1) eine große Anzahl Namens- bzw. „Papier“-Christen, (2) falsche Sicherheit wegen der scheinbar großen Anzahl, (3) unfähig zu schneller Veränderung, (4) starre Strukturen, und (5) Hemmungen, zu experimentieren.[18] Trotzdem hat in den evangelikalen und Erneuerungskirchen eine Anbetungs-Erweckung stattgefunden.[19] In den letzten fünfzig Jahren haben die historischen Amtskirchen in Europa einen neuen und radikalen Zugang zur Anbetung entwickelt: Taize (Frankreich), Wild Goose (Schottland) und die Thomas-Messe (Finnland). Am Anfang des 21. Jahrhunderts setzte sich ein kroatischer Pastor mit der Rolle der historischen Amtskirchen auseinander:
In weiten Teilen Europas lässt sich die Ortskirche mit einem verkrüppelten Mann vergleichen. Wir müssen uns nicht angewidert umdrehen und diesen verletzten Mann stehen lassen. Ebenfalls müssen wir nicht kritisieren, wie er sich in diese Lage gebracht hat oder ihm ausweichen, weil wir unsere Arbeit tun müssen. Wir müssen ihm zur Seite stehen und helfen, gerade und kraftvoll vorwärtszugehen. In der Tat könnte dieser Mann seinen Angehörigen große Hoffnung bringen, wenn er erst einmal geheilt ist und gezielt vorwärts geführt wird!“[20]
Die Umrisse der Religionskarte von Europa haben sich weniger zurückgezogen als dass sie neu gezogen wurden. Christliche bzw. evangelikale Identität wird durch den säkularen (einschließlich neuer Formen der Religion) missionarischen Kontext geformt.
In Osteuropa steht die orthodoxe Kirche in Rumänien, Russland und Griechenland einem neuen Pluralismus der christlichen Präsenz und Säkularisierung der Gesellschaft gegenüber. Im griechischen Hafen Piräus (in der Nähe von Athen) und in der Stadt Volos im Norden säuberten Studenten die Strände von schwarzen Müllbeuteln. Evangelikale und orthodoxe Leiter arbeiteten im Jahr 2003 zusammen und gaben diese Müllbeutel an griechische Touristen ab, versehen mit einer Umweltbotschaft und Teilen des Neuen Testaments in modernem Griechisch.
Im südlichen Europa lösen sich Landesregierungen, die vorher als römisch-katholisch betrachtet wurden, von ihren früheren Zugehörigkeiten. Der neu gewählte Bürgermeister einer Stadt nördlich von Lissabon überging die traditionellen Priester und besuchte die Assemblies of God-Gemeinde, in der es viele Migranten gibt, um den Segen des evangelikalen Pastors zu erhalten. Die Gemeinde war von dreißig auf dreihundert gewachsen, aber der wahre Grund für den Besuch war die Kenntnis der Stadtverwaltung über deren ganzheitliche Arbeit mit Drogenabhängigen und älteren Menschen. Vorsichtig geschätzt besuchen von 75 %, die nach ihrer Rehabilitationszeit in die Gesellschaft zurückkehren, nicht nur 50 % eine Kirche, sondern es finden auch mehr als 25 % eine feste Anstellung.
In Westeuropa, im Zentrum von Antwerpen, arbeitete ein holländisches Ehepaar mit jungen türkischen Menschen, was zur Folge hatte, dass das „Bibelhaus“ eine geistliche Heimat für eine Reihe von muslimischen Familien wurde, die aus der Südtürkei stammten. Junge Männer, die in Schwierigkeiten geraten waren, baten lieber den holländischen Evangelisten als den Imam, sie im Gefängnis zu besuchen. Jaap und Ina Hansum erkannten, dass eher ein Bedürfnis nach liebevollen persönlichen Zeugnissen vorhanden war, als danach, persönliche Kriege zu führen.
In Zentraleuropa legen Gemeinden in atheistischen Gesellschaften Zeugnis über das Evangelium ab durch den Aufbau von Gemeinschaften. Die trostlosen Häuserblocks in Osteuropa stellen eine enorme missionarische Herausforderung dar. Die wahrscheinlich größte Wohnsiedlung Europas ist vier Metro-Haltestellen lang und befindet sich im Süden Prags. Ein Pastor hatte dort das Vergnügen, auf dem Gelände eines Asylantenzentrums eine neue Gemeinde aufzubauen. Die Einladung dazu kam von der atheistischen Direktorin, die sehr davon angetan war, wie viel besser sich ihre Kinder verhielten nach den regelmäßigen Besuchen durch Gemeindemitglieder.
Als in Nordeuropa 1990 der Eiserne Vorhang fiel, entstand in Berlin eine neue Synergie durch das Zusammentreffen christlicher Dienste von beiden Seiten der Mauer (Betreuung von älteren Menschen im Osten und Dienst an Süchtigen im Westen). Überdies bildet sie mit ihren fünfhundert Mitarbeitern die größte Stadtmission in Europa, bestehend aus sechzehn Gemeinden, die als Missions- oder Predigtstationen agieren, verteilt über eine Stadt mit vier Millionen Menschen (viele von ihnen sind aus Osteuropa, der Türkei und Asien). Die Stadtmission besitzt drei Hotels in der Stadt und versucht, deutsche Berufstätige zu erreichen, die nicht schon bekennende Christen sind. Ferner gibt es Programme mit türkischen und arabischen Menschen, um auf diese Weise Menschen anderen Glaubens Zeugnis zu geben von der Liebe Christi.
Informieren diese und unsere eigenen Geschichten über die Mission hinreichend über das säkulare Zeitalter im Jahre 2010? Der Beratungsausschuss des Lausanner Komitees für Weltevangelisation[21] in Pattaya, Thailand, erklärte: „Wir als europäische Christen müssen:
(a) Das Gebet im persönlichen und gemeinschaftlichen Bereich wieder einführen.
(b) Das Ziel und die Botschaft der Großstadt-Evangelisation deutlich machen.
(c) Biblische und praktische Kooperationen innerhalb der Gemeinden und Kooperationen zwischen Gemeinden und überkirchlichen Gruppen fördern.
(d) Schwarzmalerei umkehren durch die Erneuerung stagnierender Gemeinden und das Zurückholen der Christen in die Städte.
(e) Eine familiäre Koinonia-Atmosphäre in den urbanen Gemeinden/Kirchen wiederherstellen.
(f) Die Glaubwürdigkeit der Botschaft zurückgewinnen, durch Identifizierung mit und Verantwortung gegenüber den sozialen und intellektuellen Bedürfnissen der Menschen.
(g) Die Stadt erforschen: versteckte Menschen, bestehende Dienste, Kräfte, die sie prägen – historische und aktuelle, vor allem die Position und Rolle der Massenmedien.
(h) Planen für die Erweckung durch das Schulen von Stadtarbeitern, sowohl für ihre eigene Stadt als auch für andere Regionen; der Zukunft zuvorkommen durch das Entwerfen neuartiger Gemeinden und Dienstgruppen und sie dort einsetzen, wo sie gebraucht werden.
(i) Alle Strukturen der Stadt durchdringen, damit Menschen und Strukturen der Gesellschaft verändert werden können.“
Dreißig Jahre nach Pattaya 1980 möchten wir vielleicht einige dieser Forderungen nochmals bekräftigen, aber auch andere Denkansätze hervorheben – wie z.B. die neu entstehende Gemeinde und verwandte Strategien. Auch sollte Europas von Gewalt geprägte Kirchengeschichte nicht vergessen werden, weil evangelikale Christen danach suchen, die Gemeinde zurück zur Demut, Integrität und Einfachheit zu führen. Die Herausforderung der Säkularität ist, die Wahrheit Christi in Gesellschaften deutlich zu machen, die pluralistisch und globalisiert sind, und den Frieden Christi in eine Gesellschaft zu bringen, die zerbrochen und gespalten ist. Evangelikale Christen, die sich eher kritisch mit diesem säkularen Zeitalter auseinandersetzen sollten als der Herausforderung zu entfliehen, haben dafür die Vollmacht erhalten durch die staunenswerte Ankündigung, dass „Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte“.[22]
© The Lausanne Movement 2010
[1] Glenn Smith, Thinking after ... acting again: God’s global urban mission in an era of the autonomous self and globalization, 3.
[2] Diese charakteristischen Zeitalter wurden von Craig van Gelder beschrieben in „Secularization and the City: Christian Witness in Secular Urban Cultures“, in Discipling the City, Roger Greenaway, ed., 1992.
[3] Charles Taylor, A Secular Age, London, Belknap, 2007.
[4] In Anlehnung an Alistair Brown, Direktor der Northern Baptist Seminary in Chicago und auch der British Mission Society, die von William Carey, Pastor in Leicester, gegründet wurde.
[5] Grace Davie, Europe: The Exceptional Case, 19; Religion in Britain since 1945, 69 f.
[6] Ray Bakke, A Theology as Big as the City, 13
[7] J. Andrew Kirk, Mission under Scrutiny, 88.
[8] Philip Jenkins, God’s Continent, 117.
[9] „Wenn die 15 Millionen Muslime in Westeuropa eine einzelne Nation repräsentieren würden, wären sie das sechstgrößte Land in der Europäischen Union, bevölkerungsreicher als Belgien.“ ebd., 115.
[10] Grace Davie, Europe: The Exceptional Case, 15.
[11] Robert Calvert, Gids van Christelijke Gemeenschappen in Rotterdam, 2007; vorsichtig geschätzt sind es einhundertvierzig Migrantengemeinden.
[12] Trouw de Verdieping, 19. Juli 2008, 5.
[13] „Uitnoding Oprichtingsbijeenkomst“, Platform van Levensbeschouwelijke en Religieuze organisaties in Rotterdam, 9. April 2008, Stadthaus Rotterdam.
[14] Policy Plan 2009-2012, Protestantische Kirchen (PKN) Rotterdam, GCW Diaconal Steering Group, 2009.
[15] William R. Garret, „Thinking Religion in the Global Circumstance: A Critique of Roland Robertson’s Globalization Theory“, Journal for the Scientific Study of Religion, 31 (1992), 301; quoted in A Global Faith – essays on Evangelicalism and Globalization, M. Hutchinson und O. Kalu, Herausgeber; Sydney, Centre for the study of Australian Christianity, 1998, 30-31.
[16] Gerrie ter Haar, „The African diaspora in Europe – some important themes and issues“, in Strangers and Sojourners, Leuven, 1998, 45.
[17] In dieser Studie über hinduistische Glaubensgemeinschaften in Europa erkennt Martin Baumann, dass „in der gegenseitigen Wahrnehmung der anderen Glaubensrichtungen und der europäischen säkularen Gesellschaft ein wachsendes Selbstbewusstsein die eigene religiöse Zugehörigkeit betreffend offenkundig wird“ (Baumann, ebd., 118). Grace Davie beschreibt diese neuen Formen der Religion als ‚Glauben ohne Zugehörigkeit‘, und stellt die Entwicklung von religiösen Praktiken außerhalb institutioneller Formen fest, Religion in Britain since 1945: Believing without Belonging, Oxford, Blackwell, 1994.
[18] Peter Brierley, Future Church.
[19] Die Veröffentlichung von Mission Praise ist eines der vielen Zeichen eines neuen Hungers, geistliches Verlangen und Erfahrung zum Ausdruck zu bringen.
[20] Stevo Dereta in Rijeka
[21] ‚Große Städte erreichen‘, Juni 1980
[22] 2. Korinther 5,19
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Stichwörter: Säkularität, Europa, Industrialisierung, Globalisierung, Deismus, Authentizität
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Vereinigte Staaten von Amerika
The Bible calls Christians to take special care of the widows, orphans, and foreigners. Many Christians even get caught up with stereotypes and act hatefully towards those who are different than they are. However, as Christians we are to love all people. Mission in this context means learning about people different so you are not ignorant.
08.12.2012
Vereinigte Staaten von Amerika
I like the commen on p. 5 which explains that “mission is no longer about crossing the oceans, jungles and deserts, but about crossing the streets of the world’s cities.” Towns are becomingly increasingly diverse as people move more and more.It is important that Christians seek to build relationships with people unlike themselves rather than only forming relationships that are comfortable.
08.12.2012
Vereinigte Staaten von Amerika
I really enjoyed reading this article. It seems that the Christian communities mentioned have put a good deal of importance on relationship building. I think it is great! It allows others to see Christ within in us. It really plays of John 13:35. Through these relationships, they are willing to show compassion and love to others, which allows us to bring the light of Christ into the world. With all the different competing faith groups out there, it can seem difficult to preach the Gospel so that others see it as truth. But actions definitely speak louder than words, as we see in this article. It has caused me to think of how I am going to structure my ministry here in the United States. If taking Christ to the people can work in Europe, then it surely can work here.
03.11.2011
Vereinigte Staaten von Amerika
@ jdb11583:
I think you hit on a key truth- God works within relationships. We, as humans, are meant to build relationships with others. It is beautiful that God is active within our interactions with one another.
24.11.2012
Vereinigte Staaten von Amerika
It was noted that “in this pluralist context, mission today requires a global perspective with globally minded congregations that work in partnership with multiple agencies, social services, churches and other religious groups."This is a relevant insight. What are some examples of how this has been done?
24.11.2012
Vereinigte Staaten von Amerika
The examples in the article of successful church growth seem to stem from getting back to the basics. Being churches of Christ living out Christ’s example to the worls--offering unconditional love, non-judgment, and acceptance.
07.04.2011
Vereinigte Staaten von Amerika
@ PAHayes:
I believe that if most churches in the United States would take this approach of being more like Christ in our efforts to reach the unchurched we could see a dramatic change in membership as well as a change in society.
17.04.2011
Niederlande
Thank you for a fine paper regarding the diversity and secularity of Europe. Thank you also for documenting the hope that there is in renewal of Christian expression in Europe.
I am wondering if you can comment on the role of biblical literacy in addressing secularism. Your paper title speaks about dogma, but what about biblical literacy - first in the church and then in society. In your opinion, how might raising biblical literacy counter the issues of diversity and secularism in Europe?
22.11.2010
Vereinigte Staaten von Amerika
Thank you very much for your paper and the attached PDF documentation about patterns of immigration in Europe which is pure gold as far as I am concerned. It is especially helpful for someone like me who works almost entirely within the Catholic Church where the conversation about the meaning of immigration to Europe is seldom missional in nature and most likely to be defensive. I’ve only have the time to scan it so far but I am so excited already that I return to read it closely.
Sherry Weddell
18.10.2010
Brasilien
O processo de secularização fez com que as igrejas tradicionais perdessem muito da sua força moralizante e a sociedade começou a construir seus valores sob outros referenciais que não os religiosos, muito embora a religião esteja presente como nunca na sociedade moderna. A diversidade religiosa, etnica, cultural vividas na Europa e também em outros continentes tornou a fé pluralizada. As igrejas etnicas podem ser vistas como um fenômeno social, pois a participação em grupos sociais reforça comportamentos e identidades. A espiritualidade coletiva (igreja) tem o poder de catalisar os processos de inclusão e exclusão frente aos demais grupos. As avaliações de Calvert neste artigo são excelentes pois nos mostra o quadro atual ao mesmo tempo em que nos aponta caminhos para trilhar.
16.10.2010
Taiwan
Thank you, Robert, for presenting a vivid scenario of European Christianity from various angles. It gave me a better basis to consider some interpretive discussions by others’ responses. I am still coveting more biblical reflections on this significant issue.
15.10.2010
Frankreich
Cornelis’ comment catches my attention "... because of our sin there is a real deep separation between God and us. ... evangelical Christians need to show towards Muslims and secular people more humility because it is only by grace that they can tell them about Gods love for us."
I appreciate this comment because I sense that we in the church too easily interface with those outside of the church as the "spiritual haves" to those who "have not." Yet, in fact, we share with our secular and religious neighbors alike a deep & desperate ongoing need for the grace of God. This is a profound connecting point with individuals as well as with the larger societies in which we live, and I believe that embracing the commonality of our human condition opens a space where people can - over time - consider Jesus.
Joining forces with others - civic and/or religious entities - to serve those in need as Robert has described strikes me as a powerfully concrete way to affirm respect for and identification with our ’neighbors’ as human beings ... something our Savior demonstrated so well ....
14.10.2010
Norwegen
In a quote from Stevo Dereta you describe the local church in much of Europe as ’a crippled man’. When we recently had a group from the Global South evaluate the Church of Norway, they used the term ’a sleeping giant’. Some of our established churches in the northern part of the continent are large in membership (85 % in Norway and in Denmark) but tiny in terms of commitment. Many of us ’locals’ are therefore tempted to loose hope and accept that the Lord may move ’the candlestick’. However, the friends from the South saw potential instead: Pray and work for renewal and the power of the Gospel may wake up the sleeping giants of established churches.
Knud Jørgensen
Oslo
13.10.2010
Irland
Great paper Robert.
I loved the way you celebrated churches’ engagement with the secular society and called for critical engagement rather then retreating into defensive complaining that we can no longer get our way.
Yes, A Secular Age is a must read.
"Europe’s church history of violence" is not the only factor which should drive us to humility, integrity and simplicity. There are many other examples of the abuse of power which call for an attitude of servanthood and love of enemies.
By the way, is "parachurch" still used today? "Para" means beside as in "paranormal" but since I work for a so-called parachurch organisation I consider it part of the church and not something which sits along side it.
12.10.2010
Niederlande
Friends, again many thanks for all of your helpful feedback. I am concerned to avoid the impression of accepting the secularist assumptions but this is the world we live in - if I understand Charles Taylor rightly. I think his "A Secular Age" is a must read. I agree with Tudor about how secularity raises questions on the realignment of churches. For me the options are well spelled out by Wilbert Schenk in his outline of five possible responses. I would want to position myself between mainstreaming (a big fear of evangelicals) and a reactionary position. I would opt for what he calls "critical engagement" - this is what we need to work out. The field I am involved in (so you know where I am coming from) is city-centre church, preparing leaders and new ministries. Juliette’s comment about deterioration of discipleship rings true to me and as we need to prepare Christians to act as salt and light in society. Sometimes it seems that churches position themselves against each other - which is to ignore that each church is only part of the body of Christ in the city and not a complete representation. Why can we not act together as limbs, joints, tendons, etc? Emma makes this point well in using a different metaphor of churches behaving as ’islands’. The callenge of the new atheism in the media and government is well made by Michael. I tend to see new ministries with immigrant Christians as a sign of hope here. I am thinking of amplifying on the story of the religious platform set up by the city of Rotterdam in this regard. Well, it is not long now and I look forward to reflecting more with you, perhaps in a more face to face way. Greetings, Robert
10.10.2010
Singapur
An excellent paper that traces the history and development of security and aptly draw our attention to the commitment drawn up at the conference in Pattaya.
We must also counter the lie that sharing the gospel with pre believers is "intolerance" and "disrespectful" of other faiths. What is needed is knowing how to creatively share respectfully and not NOT sharing.
10.10.2010
Singapur
An inspiring paper that paints not only a historical basis of Secularity but also one that sets the stage of cultural context where ethnic diversity, religious plurality and a materialistic mindset in a postmodern world where individuality with a focus on the self weaves a ’tapestry’ of reductionsm, denial of God, distance from the other [inclusive of God], relativism, etc ’driving humanity down the road of perfition. Concuring with you, I also feel that this has arisen due to the deterioration of societal morality, dysfuntionality of the family, discipleship that is relevant & deep sorely lacking and a deep sense of fear causing the individual to attempt to control his/her own destiny. Your examples vividly brought the points home clearly. Thank you!
08.10.2010
Niederlande
Thank you, Robert, for painting us a picture of what has been going on. It made me also think of chapters in a book on prayer. In ’Listening Prayer’, by Leanne Payne, the influence of neognosticism within the Christian thinking is explained. How it tied us to secularism and subjectivism, leaving us incapable of seeing truth outside if our own perception. The I becomes god and therefore sin is no more. We need a Christ-centered spirituality, understanding absolute truth again.
Having said that, when reading the paper and reading the line: ’We as European Christians must: 1. Recover prayer in personal and corporate life’, my head and heart said: ’YES.’ And at the same time the question came, as it has before: why don’t we pray? what has happened? This week, I was talking to a church team really struggling with issues in the church. Though, when time came to pray, very little was spoken to God. And I see this happen time and again.
07.10.2010
Vereinigte Staaten von Amerika
For a U.S. based evangelist, this is extremely helpful in bringing insite into the cultural context in Europe. Thank you Robert. I most resonated with the call to restore the gospel’s credibility and to demonstrate its power through partnerships outside the church (e.g. social action). This is primarily what I’ve focused on these last 10 years in the area of slavery (specifically child prostitution) with my friends at IJM, World Vision and others. For a quick look at how we’ve brought this together, check out the video from our last evangelistic campaign where over 300
06.10.2010
Vereinigte Staaten von Amerika
@ R_York_Moore:
sorry...wasn’t finished before I posted: For a glimpse at how we’ve done this, take a look at the video where 300 students came to Christ at www.osupriceoflife.org or on my site, www.tellthestory.net. Thanks again!
06.10.2010
Grossbritannien
Thank you, Robert, for a stimulating paper.
I think the roots of secularity lie earlier than the end of the nineteenth century. In many ways when the church seemed at its strongest in Europe during the 19th century, cracks were beginning to show in the foundations.
The question of migration into Europe and whether it is necessary is a huge political issue, and it is troubling that it is fuelling some extreme right-wing reactions in different countries across the continent.
You refer to relations with Orthodox and Roman Catholic churches, and I wonder whether these could be developed further. The Pope’s recent visit to the UK and his bold comments about the challenges of secularism and the need for Christians to respond with positive witness rang bells for many evangelicals. Secularity raises questions about the realignment of the churches in Europe, where distinctions between those of us who believe in a challenging and transforming orthodox Christian faith and liberals who are more shaped by the agenda of secularity are becoming more significant than the Reformation distinctions between Protestant and Catholic.
06.10.2010
Vereinigte Staaten von Amerika
Having lived and worked in Southern France, I lift an amen to this. Our hope was to reach those who were marginalized, and by God’s grace, that work is being carried on without us, by Europeans. Being salt and light in Europe looks more like rescuing and loving people than saying a bunch of things.
05.10.2010
Südafrika
A loud Amen to the call for a renewed commitment to multi-level partnerships - a prayer for a united church that has the Gospel at its core. What saddens me though is that there are now so many churches that prefer to remain islands. We need to think through how we actually develop these kind of partnerships- helping churches, parachurches and individuals to build trust with one another rather than skepticism - showing Christs love to one another and being open and willing to have real, open conversations with one another that speaks the truth in love and points one another to Christ. I wonder if Jesus’prayer in John 17 is what we need to go back to as we seek to do this.
05.10.2010
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